Bücher & Praxisliteratur
Hier findet ihr eine Übersicht über unsere veröffentlichten Bücher. Sie greifen Themen auf, die euch in der pädagogischen Arbeit, im Kita-Alltag und in der Begleitung von Kindern und Teams unterstützen können.
Die Bücher sind so aufgebaut, dass sie verständlich, praxisnah und gut zugänglich bleiben. Sie laden dazu ein, Impulse in Ruhe nachzulesen, Gedanken zu vertiefen und neue Ideen für den Alltag mit Kindern mitzunehmen.
Alle Bücher sind aktuell über Amazon erhältlich. Über die jeweilige Buchkarte gelangt ihr direkt zur passenden Produktseite. So könnt ihr in Ruhe schauen, welches Buch am besten zu eurem Thema, eurem Team oder eurer aktuellen Situation passt.
Was Kinder wirklich brauchen: Bedürfnisorientierte Pädagogik in der Kita - Wissenschaftlich fundiert – pädagogisch praxisnah – neurologisch erklärt
Bedürfnisorientierung ist das Modewort der modernen Pädagogik und gleichzeitig das am häufigsten missverstandene. Viele setzen es fälschlicherweise mit Laissez-faire-Erziehung gleich oder glauben, man müsse bei 20 bis 25 Kindern in der Gruppe im Minutentakt jeden Wunsch erfüllen.
Dieses Praxishandbuch räumt radikal mit den Mythen auf und zeigt: Echte Bedürfnisorientierung ist keine Kuschelpädagogik, sondern neurobiologisch fundierte Lernförderung. Sie bedeutet weder grenzenlose Freiheit für Kinder noch Selbstaufopferung für die Fachkraft. Sie bedeutet zu verstehen, welche biologischen und psychologischen Erfordernisse hinter dem Verhalten von Kindern stecken und wie Grenzen diese Bedürfnisse sogar schützen.
Kein Kind darf zurückbleiben: Armut, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in der Kita Ein Praxishandbuch für alle pädagogischen Fachkräfte
Sie kommen ohne Frühstück, haben im Winter keine feste Jacke dabei, horten instinktiv Essen beim Mittagstisch oder zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die uns im Alltag oft an unsere Grenzen bringen. Gleichzeitig fordert das System, dass die Kita all diese strukturellen, gesellschaftlichen Versäumnisse auf 45 Quadratmetern Gruppenraum mal eben auffängt und kompensiert.
Das ist eine enorme gesellschaftliche Zumutung. Und dennoch ist es unsere tägliche professionelle Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass kein Kind aufgrund der finanziellen Not seiner Familie zurückbleibt.
Gemeinsam stark: Teamarbeit, Führung und Kita-Kultur Ein Praxishandbuch für Fachkräfte und Leitungen in der Kita
Die pädagogische Qualität einer Kindertageseinrichtung entscheidet sich nicht allein im Gruppenraum. Sie entscheidet sich im Teamraum.
Kita-Teams stehen heute unter einem beispiellosen, permanenten Druck: Chronischer Personalmangel, hohe emotionale Belastung, unklare Hierarchien und mangelnde Zeitressourcen prägen den Alltag. Wenn in dieser Belastungssituation die Teamkultur wegbricht, die Kommunikation stockt oder Konflikte hinter dem Rücken ausgetragen werden, ist gute Pädagogik am Kind schlicht unmöglich.
Scheinharmonie und das Verschweigen von Problemen sind die gefährlichsten Illusionen im System. Echte Teamqualität braucht psychologische Sicherheit, professionelle Strukturen und eine klare Führung.
Kinder haben Rechte. Jeden Tag: Partizipation, Kinderrechte und Kinderschutz in der Kita - Ein Praxishandbuch für alle pädagogischen Fachkräfte
„Wenn wir die Kinder alles mitentscheiden lassen, tanzen sie uns doch auf der Nase herum!“ – Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor?
Partizipation, Kinderrechte und Kinderschutz stehen in den Konzepten aller Kitas. Doch in der turbulenten Realität des Kita-Alltags zwischen Personalmangel, Zeitdruck und 25 Kindern in der Gruppe wird Beteiligung oft unbewusst zur Alibi-Veranstaltung (Scheinpartizipation). Wir entscheiden dann doch lieber schnell allein – weil es effizienter ist.
Dabei ist echte Partizipation kein pädagogisches Zugeständnis, sondern ein gesetzlich verankertes Grundrecht und der wirksamste Kinderschutz überhaupt. Ein Kind, das täglich erfährt, dass seine Stimme zählt, dass sein „Nein“ respektiert wird und dass es Experten für sein eigenes Leben sein darf, ist am besten vor Grenzverletzungen und Gewalt geschützt.
Das Gehirn versteht nicht, was wir erwarten: Neurologische Entwicklung von Kindern im Alter von 0 bis 7 Jahren
„Der will das nur nicht!“ – Wie oft haben Sie diesen Satz im Kita-Alltag schon gehört?
Die neurobiologische Realität zeigt: Er ist fast immer falsch. Wenn ein dreijähriges Kind haut, trotzt oder im Morgenkreis nicht stillsitzen kann, ist das keine böse Absicht oder mangelnder Respekt – sein Gehirn ist in diesem Moment schlicht noch nicht reif genug, um Impulse anders zu regulieren.
Dieses praxisnahe Fachheft schließt die Lücke zwischen trockener Hirnforschung und Ihrem turbulenten pädagogischen Alltag. Es nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise in das „Haus im Kopf“ von Kindern im Alter von 0 bis 7 Jahren. Erfahren Sie, wie Erfahrungen, Bindung und Bewegung die neuronale Architektur buchstäblich formen und wie Sie dieses Wissen in liebevolles, professionelles Handeln übersetzen.
Körper. Neugier. Selbstbestimmung: Sexuelle Bildung und psychosexuelle Entwicklung in der Kita - Ein Praxishandbuch für alle pädagogischen Fachkräfte
„Penis. Vulva. Vagina.“ – Warum macht uns die anatomisch korrekte Sprache in der Kita oft so nervös?
Sexuelle Bildung in der Kindertageseinrichtung ist eines der sensibelsten Themen überhaupt. Kaum ein anderes Feld berührt so unmittelbar eigene Prägungen, Werte und Schamgefühle. Und kaum ein anderes Thema wird in der Praxis aus Unsicherheit so häufig umschifft oder mit einem unguten Bauchgefühl begleitet.
Dabei ist sexuelle Bildung kein Luxus, sondern ein gesetzlich verankertes Grundrecht jedes Kindes und das stärkste Fundament gelebter Prävention. Ein Kind, das seinen Körper kennt, das „Nein“ sagen darf und gehört wird, trägt ein unsichtbares Schutzschild.
Dieses Praxishandbuch schließt die Lücke zwischen theoretischem Entwicklungswissen und den realen, herausfordernden Momenten im Kita-Alltag. Hendrik Dahlen zeigt erfrischend klar und ohne falsche Tabus, wie eine professionelle, feinfühlige und mutige Begleitung der psychosexuellen Entwicklung von 0 bis 7 Jahren gelingt.
Wischen, Tippen, Denken.: Medien, Digitalisierung und Kita Bildschirmzeit – Medienerziehung – Digitale Werkzeuge – KI – Soziale Medien
„Wischen, Tippen, Denken“ – Der medienpädagogische Kompass zwischen Panik und Naivität.
Kein Thema polarisiert in der modernen Frühpädagogik so stark wie digitale Medien. Während die einen Bildschirme am liebsten rigoros aus der Kita verbannen möchten, träumen andere visionär von KI-gestützten Lernassistenten im Gruppenraum. Doch die Realität der Kinder im Jahr 2026 ist längst digital: Tablets, Smartphones, TikTok, YouTube und Sprachassistenten prägen unaufhaltsam ihre Lebenswelt und spiegeln sich täglich in ihren Spielthemen, Konflikten und Verhaltensweisen wider.
Bloße Verbote helfen nicht weiter – was Kitas und Familien brauchen, ist eine differenzierte Haltung und wissenschaftlich fundierte Handlungssicherheit.
Hinter dem Verhalten liegt Schmerz.: Psychische Gesundheit in der Kita Angststörungen – Depressionen – Entwicklungstraumata – Traumapädagogik
„Ein Kind, das schlägt, will nicht kämpfen – es hat Angst. Ein Kind, das verstummt, trotzt nicht – es ist im Schmerz erstarrt.“
Psychische Belastungen im Vorschulalter sind keine Seltenheit, sondern statistische Realität: 15 bis 20 Prozent aller Kinder unter 6 Jahren zeigen bereits klinisch relevante psychische Auffälligkeiten. Ob lähmende Angststörungen, selektiver Mutismus, frühkindliche Depressionen oder komplexe Entwicklungstraumata durch familiäre Krisen – die Kita ist fast immer der erste Ort, an dem diese Erschütterungen der kindlichen Seele sichtbar werden.
Viel zu oft verharmlost das System diese Warnsignale mit Sätzen wie „Das wächst sich raus“ oder stuft die Kinder fälschlicherweise als „verhaltensgestört“ oder „schwierig“ ein. Doch die moderne Hirnforschung zeigt: Abwarten ist eine Entscheidung gegen das Kind. Chronischer Stress schädigt das wachsende Gehirn nachhaltig.
Die Kita ist keine Kinderpsychiatrie. Aber eine sichere, feinfühlige Beziehung zu einer Fachkraft ist neurobiologisch das wirksamste Medikament!
Ankommen. Loslassen. Weitergehen.: Transitionen und Übergänge in der Kita Eingewöhnung – Krippenübergang – Schulstart – Trauer und Verlust
„Das Kind weint ja gar nicht mehr, die Eingewöhnung ist nach drei Tagen durch!“ – Ein fataler neurobiologischer Trugschluss.
Übergänge sind die Phasen, in denen Kinder in ihrer Entwicklung am verletzlichsten sind. Ob der erste Eintritt in die Krippe, der Wechsel in den großen Kindergarten, der fundamentale Schritt in die Grundschule oder schmerzhafte Erfahrungen von Trennung, Scheidung und Tod: Transitionen hinterlassen tiefe neurobiologische Spuren im kindlichen Nervensystem.
Wenn Übergänge erzwungen, übereilt oder rein organisatorisch „abgewickelt“ werden, droht die Spirale der erlernten Hilflosigkeit. Das Kind verstummt scheinbar angepasst, während sein Cortisolspiegel (Stresshormon) im Hintergrund gesundheitsschädliche Höchstwerte erreicht.
Eingewöhnung und Übergangsbegleitung sind keine reine Fürsorge – sie sind aktive Neuroprotektion!
Sehen, verstehen, begleiten.: Beobachtung, Dokumentation und Entwicklungsbegleitung in der Kita Ein Praxishandbuch für alle pädagogischen Fachkräfte
In Band 7 ihrer erfolgreichen Fachheft-Reihe räumen das Autorenteam Hendrik Dahlen und Sabine Mancini konsequent mit dem bürokratischen Selbstzweck moderner Dokumentationskulturen auf. Wissenschaftlich fundiert und absolut praxisnah zeigen sie, wie der feinfühlige, ressourcenorientierte Blick zurück in den Alltag geholt werden kann. Dieses Handbuch ist ein flammendes Plädoyer für ein Beobachten, das nicht defizitorientiert bewertet, sondern Kinder in ihrer Einzigartigkeit feiert und Fachkräfte im Alltag spürbar entlastet.
Hinter dem Blick liegt Haltung.: Klassenismus, Haltungsarbeit und armutssensible Praxis in der Kita Neue Perspektiven auf Armut und Chancenungleichheit
„Ich behandle alle Kinder gleich!“ – Warum dieses gut gemeinte pädagogische Credo soziale Ungerechtigkeit in unseren Kitas unbewusst verschärft.
Während Fachheft 6 Kinderarmut aus einer strukturellen Perspektive beleuchtet hat, widmet sich dieser dringend notwendige Ergänzungsband der inneren, oft unsichtbaren Seite des Problems: unserer eigenen Haltung. Der Einzug von Klassenismus – der Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder wirtschaftlichen Lage – verläuft in deutschen Kindertageseinrichtungen selten laut. Er versteckt sich subtil in unseren unbewussten Annahmen, in bürokratischen Routinen, in flüchtigen Blicken unter Kolleginnen und in einer Sprache, die betroffene Familien beschämt oder pathologisiert.
Armutssensible Pädagogik ist kein Sonderprogramm. Sie ist eine täglich neu zu treffende, professionelle Entscheidung.
Lachen. Spielen. Leicht sein. – Das bahnbrechende Praxis-Handbuch für mehr Humor, Freude und echte Leichtigkeit im Kita-Alltag!
Kinder lachen im Durchschnitt 300 bis 400 Mal am Tag – Erwachsene dagegen nur noch 15 bis 20 Mal. Irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsensein geht die Leichtigkeit verloren, und oft bringen wir diese schwere, konzeptionelle Ernsthaftigkeit mit in die Kita. Dabei zeigt die moderne Gehirnforschung: Lachen ist neurobiologisch eines der wirksamsten Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen. Freude ist kein Luxus und kein netter Nebeneffekt – sie ist die fundamentale Entwicklungsvoraussetzung für Kinder.
Dieser praxisnahe Leitfaden aus der erfolgreichen Reihe „KiTa Hoffnungsträger“ bricht eine Lanze für ein Thema, das in der klassischen Fachliteratur viel zu selten Platz findet: Humor als professionelle pädagogische Haltung. Band 14 schließt die Lücke zwischen fundierter Neurobiologie, moderner Spielpädagogik und dem turbulenten Alltag in Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege.
Essen. Bewegen. Schlafen. Gesund sein. – Das unverzichtbare Praxis-Handbuch für eine moderne, bedürfnisorientierte und neurologisch fundierte Gesundheitsförderung in der Kita!
Was Kinder in ihren ersten Lebensjahren essen, wie intensiv sie sich bewegen und wie erholsam sie schlafen, ist kein Zufall – es ist das biologische Fundament für ihr gesamtes weiteres Leben. Das erste Lebensjahrzehnt gilt in der Entwicklungsforschung als das entscheidende Fenster der Möglichkeiten, in dem Gesundheitsverhalten nachhaltig und oft unumkehrbar geprägt wird. Die Kita ist hierbei weit mehr als ein Betreuungsort: Sie ist einer der wirksamsten Hebel für ganzheitliche Prävention und Salutogenese.
Dieser praxisnahe Leitfaden aus der Reihe „KiTa Hoffnungsträger“ schließt die Lücke zwischen moderner Wissenschaft und dem turbulenten pädagogischen Alltag. Er vermittelt fundiertes, leicht verständliches Fachwissen zu den elementaren Säulen der frühkindlichen Entwicklung: Ernährung, Psychomotorik, Schlafhygiene sowie psychische Gesundheit.
Wenn Kinder trauern. Wenn wir begleiten. – Das unverzichtbare Praxis-Handbuch für einen sprachfähigen, mutigen und professionellen Umgang mit Tod, Trauer und Verlust in der Kita!
Tod und Trauer gehören zum Leben und damit unweigerlich auch zum Alltag in jeder Kita. Ob der Tod eines Großelternteils, die Trennung der Eltern, der Verlust eines Haustieres oder der traumatische Verlust eines Geschwisterkindes: Diese Erfahrungen treffen Kinder tief. Aus Hilflosigkeit oder dem Impuls, das Kind zu schonen, neigen Erwachsene oft dazu, abzulenken oder zu schweigen. Doch Schweigen schützt Kinder nicht, es isoliert sie in ihrem Schmerz.
Dieser feinfühlige Leitfaden aus der Reihe „KiTa Hoffnungsträger“ bricht das Tabu. Er gibt pädagogischen Fachkräften, Leitungen und Kindertagespflegepersonen das nötige Wissen, die Sprache und Methoden an die Hand, um betroffenen Kindern ein verlässlicher Anker zu sein.
Raus. Einfach raus. – Das unverzichtbare Praxis-Handbuch für eine lebendige, mutige und neurologisch fundierte Natur- und Waldpädagogik in der Kita!
Wir alle wissen es: „Kinder gehören nach draußen.“ Doch die Realität in vielen Einrichtungen sieht oft anders aus: Ein paar Regentropfen, organisatorische Hürden oder die Angst vor Haftung und Elternbeschwerden halten uns viel zu oft in den Innenräumen fest. Dabei ist der regelmäßige Aufenthalt in der freien Natur keine romantische Freizeitidee, sondern eine biologische Notwendigkeit für das kindliche Gehirn. Kinder, die draußen spielen dürfen, werden nachweislich gesünder, kräftiger, kreativer und resilienter.
Dieser praxisnahe Leitfaden aus der erfolgreichen Reihe „KiTa Hoffnungsträger“ bricht ein leidenschaftliches Plädoyer für das Draußen als Standard auf. Band 15 schließt die Lücke zwischen wegweisender Wissenschaft und dem turbulenten pädagogischen Alltag in Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege.
Alle sind dabei. Immer.: Inklusion, Vielfalt und Diversität in der Kita - Ein Praxishandbuch für alle pädagogischen Fachkräfte
„Inklusion ist super – aber wie soll ich das alleine mit 25 Kindern schaffen?“
Inklusion ist das meistgenutzte und gleichzeitig am häufigsten missverstandene Wort im pädagogischen Alltag. Oft wird es mit schierer Mehrbelastung, unzureichenden Rahmenbedingungen und dem Gefühl der eigenen Überforderung gleichgesetzt.
Dieses Praxishandbuch bricht das große, theoretische Ideal der Inklusion auf das herunter, was in Ihrer Einrichtung wirklich zählt: eine wertschätzende Grundhaltung und durchdachte Alltagsmethoden, die von Anfang an für alle Kinder gestaltet sind (Universelles Design). Hendrik Dahlen verbindet in Band 3 wissenschaftliche und rechtliche Sicherheit mit einem erfrischend ehrlichen, kritischen Blick auf die Realität in unseren Kitas.















